Mörel — Brig • VS

Kastanienselven, eine Hängebrücke und urbanes Flair

Diese abwechslungsreiche, aber auch herausfordernde Tour durch die Kastanienselven von Mörel und über die Hängebrücke Massegga sorgt für einige Höhepunkte und Nervenkitzel. Die Wanderung startet in Mörel und folgt zunächst dem Themenweg zu den Kastanienselven, die in dieser Region eine lange Tradition haben. Dort lädt ein kleiner Grillplatz mit ein paar Tischen zu einer kurzen Rast ein. Weiter führt die Wanderung über teilweise hohe Stufen durch einen verträumten Wald und entlang eines gluckernden Bächleins. Nicht selten trifft man hier auf Schwarznasenschafe, die einen interessiert mustern. Via Äbnet gelangt man zur Hohfluekapelle, die sich am Fuss einer fast senkrechten Felswand befindet und ans Ufer der Rhone grenzt. Auf dem Hennebique-Kanal geht der Spaziergang zwei Kilometer weiter bis nach Bitsch. Hier ist mit Kindern etwas Vorsicht geboten, da der Kanal nicht gesichert ist. Nach Bitsch gelangt man wieder in grünere Landschaften, und schon bald steht man vor der Hängebrücke Massegga. Die 40 Meter lange Brücke bietet einen fantastischen Blick auf das Ende der Massaschlucht. Weiter Richtung Naters führt die Route auf die Rote Meile – eine 2,5 Kilometer lange Fussgänger- und Erholungszone, die einen fast bis an das Ziel der Wanderung, den Bahnhof Brig, führt.

Information

Restaurant Z’Matt, Bitsch, 027 927 45 45, restaurant-zmatt.ch

Restaurant Pöschtli, Naters, 027 924 31 61, pöschtli-naters.ch

Diverse Restaurants in Brig

Themenweg Cheschtenezunft, cheschtenezunft.ch

Wanderung Nr. 2218

Publiziert 2025 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

Yolanda Loosli

Wanderroute

Mörel
0:00
0:00
Kastanienselve
0:20
0:20
fireplace
Eggetli
0:50
0:30
Äbnet
1:05
0:15
Hohfluekapelle
1:20
0:15
Bitsch
1:40
0:20
Naters
2:40
1:00
Brig
2:55
0:15
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

Wandervorschläge

Rund um Neuenburg in die Natur eintauchen Nr. 2336
Neuchâtel — Neuchâtel, Place Pury • NE

Rund um Neuenburg in die Natur eintauchen

Diese Kurzwanderung kann schon sehr früh im Jahr unternommen werden, um den Frühling zu begrüssen. Es ist ein naturnaher Spaziergang rund um Neuenburg, der in der Altstadt endet und je nach Lust mit einer Schiffsfahrt abgeschlossen werden kann. Der Anstieg beginnt auf der nördlichen Seite des Bahnhofs, wo über die Faubourg de la Gare, die Rue de Fontaine-André und über eine Treppe am linken Strassenrand der botanische Garten erreicht wird. Blumen aus aller Welt zeigen sich in thematischen Gärten und Gewächshäusern von ihrer schönsten Seite. Der Park und das dazugehörende Café du Jardin bieten sich zum Verweilen an, bevor der Weg hinauf nach Pierre-à-Bot ansteht. Auch dort gibt es einen Park, ein Ausflugsrestaurant und viel Platz, um sich zu vergnügen. Am westlichen Ende führt der signalisierte Wanderweg zum mächtigen Findling Pierre-à-Bot. Der Rhonegletscher hat ihn in der letzten Eiszeit vom Montblancmassiv hergetragen. Der Wanderweg quert danach zwei Hauptstrassen. Bei der nächsten Möglichkeit biegt man rechts auf einen Waldweg ab, um schon bald auf den nächsten signalisierten Wanderweg zu stossen. Dieser führt durch die Gorges du Seyon, vorbei an weissen, mit Moos bewachsenen Kalkfelsen, welche die leisen Geräusche von der Hauptstrasse ganz unten in der Schlucht vergessen lassen. Bald ist Gor de Vauseyon erreicht, wo Kännel und Mühlenräder ans vorindustrielle Zeitalter erinnern. Beim Restaurant La Maison du Prussien hat sich der Seyon vor langer Zeit tief in den Felsen gefressen. Durch ein kleines Industriegebiet stösst man schliesslich in die Stadt Neuenburg und zum eindrücklichen Château vor. Von hier geleitet einen die Escalier du Château in die Altstadt, wo es rechterhand bis zur Place Pury geht – oder noch weiter bis zur Schifflände.
Von St-Blaise nach Le Landeron Nr. 1206
St-Blaise — Le Landeron • NE

Von St-Blaise nach Le Landeron

Weinbaugegenden bilden mit ihren Weinbergen und typischen Dörfern eine harmonische Einheit. Die Wanderung von Saint-Blaise nach Le Landeron liefert den besten Beweis dafür. Sie beginnt im hoch über Neuenburg gelegenen Saint-Blaise beim SBB-Bahnhof - einem der beiden Bahnhöfe des Winzerdorfes. Nach einem ersten und zugleich letzten Blick auf den Neuenburgersee führt der Weg in den Wald. Er wird dort nach und nach schmaler. Mal geht es hinauf, mal hinunter. Die Region Entre-deux-Lacs ist durch die Bäume hindurch erkennbar. Dieses flache Gebiet wurde vor einigen Jahrzehnten als wichtiges Zentrum für die wirtschaftliche Entwicklung definiert. In Cornaux folgt man der Rue des Fontaines, die von schönen Häusern aus dem 18. Jahrhundert gesäumt ist. Am Ortsausgang führt die Route den Weinreben entlang. Kurz vor Cressier taucht das Schloss Jeanjaquet aus dem Nichts auf. Dieses wunderschöne private Anwesen im neogotischen Stil wurde 1872 auf einer römischen Stätte errichtet. Ein wenig weiter weg ist Cressier mit seinen Häusern aus gelbem Hauterive-Stein und seinem um 1610 errichteten Schloss zu sehen. Hier, wie in allen Ortschaften entlang der Wanderung, fehlt es nicht an Weinkellereien, in denen man degustieren kann. Ein steiler Anstieg führt anschliessend nach Combes, von wo aus man die auf einer Anhöhe stehende Kapelle aus dem 17. Jahrhundert und den Bielersee sieht. An Weinbergen vorbei führt der Weg nach Le Landeron, dem Endpunkt der Wanderung. Wer Lust hat, besucht noch die Altstadt von Le Landeron, die sich rund 800 m südlich vom Bahnhof befindet.
Über die spektakuläre Goms Bridge Nr. 1516
Fiesch • VS

Über die spektakuläre Goms Bridge

Unterschiedlicher könnten die Bauwerke auf dieser Wanderung im Landschaftspark Binntal wohl kaum sein. Einerseits die urtümlichen Walliser Häuser in Ernen und andererseits die schwindelerregende Hängebrücke, die seit 2015 die beiden Gemeinden Bellwald und Ernen in 92 Metern Höhe verbindet. Die 280 m lange und 1.40 m breite Brücke ist ganzjährig für Wanderer, Rollstuhlfahrer und Velofahrer begeh- bzw. befahrbar. Die Wanderung beginnt bei der Station Fiesch und führt an der Talstation der Bergbahnen Fiesch-Eggishorn sowie am Tierpark vorbei. Es folgt ein Aufstieg (immer den Wegweisern Richtung Bellwald folgen) im Wald via Gibelegg. Bald darauf geht es hinunter nach Fürgangen, unter der Kantonsstrasse hindurch und schon lädt die eindrückliche Hängebrücke zur Überquerung ein. Auf der anderen Seite der Lammaschlucht wartet mit Mühlebach die älteste Siedlung aus Holz in der Schweiz auf die Wanderer. Über den Mosshubel und vorbei am historischen Galgen gelangt man nach Ernen, das 1979 mit dem Henry-Louis-Wakker Preis als Auszeichnung für das besonders schöne und gut erhaltene Dorfbild geehrt wurde. Hier lohnt es sich zu verweilen und die wunderschönen Häuser näher zu betrachten. Bei der Kirche geniesst man zudem einen tollen Ausblick über das Obergoms und auf die gegenüberliegende Talseite. Anschliessend geht es abwärts über das Ärnerfeld bis zur Rottenbrücke. Nochmals folgt ein kurzer Aufstieg entlang dem Wysswasser und schon bald ist der Ausgangspunkt bei der Station Fiesch wieder erreicht. Trotz etwas hohem Hartbelagsanteil lohnt es sich, diese abwechslungsreiche Rundwanderung unter die Füsse zu nehmen.
Bettmeralp Murmeltierpfad Nr. ST-364
Bettmeralp, Bergstation Luftseilbahn

Bettmeralp Murmeltierpfad

Auf dem Murmeltierpfad erfahren Sie mehr über diese Tiere und können die Murmeltiere wahrscheinlich sogar selbst hören und sehen. Grillen ist möglich bei der Feuerstelle Bettmersee. Hier warten nebst dem Brätelplausch eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten wie Baden, Pedalofahren oder Fischen. Kinder finden derweil auf dem Spielplatz oder im Planschbecken einen Platz, um sich auszutoben. Feuerholz sowie eine WC-Anlage sind vor Ort vorhanden.

Zeitplan

Ausgangspunkt

Bettmeralp (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)

Vormittag

Transport und Wanderung auf dem Murmeltierpfad

Mittagessen

Picknick oder Grillen am Bettmersee

Nachmittag

Zusätzliche Aktivität am See oder anderswo und Ende der Wanderung

Ziel

Bettmeralp

Variante

Viele weitere Aktivitäten warten auf Sie: Gletschiland (Freizeitzentrum), Hallenbad Bachtla, Pumptrack , Hochseilgarten Baschweri, Panoramablick auf den Aletschgletscher, Flowtrail für Fahrräder, etc. Sehen Sie sich alle Angebote auf der verlinkten Website des Tourismusbüros an.

Zu beachten

Wanderweg. Vergessen Sie Ihr Fernglas nicht, um die Murmeltiere zu beobachten. Fotos: 1. Frei 2. Marco Schnyder (www.aletscharena.ch) 3. www.chaletflorian.de

Links

Link zu Website

https://www.aletscharena.ch/aletsch-arena/poi/feuerstelle-bettmersee

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