• Kurz vor dem Weiler Hofmatt: sattgrüne Wiesen vor schneebedeckten Gipfeln. Bild: Markus Ruff

    Kurz vor dem Weiler Hofmatt: sattgrüne Wiesen vor schneebedeckten Gipfeln. Bild: Markus Ruff.

  • Der Teufelsstein lädt zum Klettern ein. Bild: Markus Ruff

    Der Teufelsstein lädt zum Klettern ein. Bild: Markus Ruff.

  • Die Wanderung führt über Weide- und Ackerland. Bild: Markus Ruff

    Die Wanderung führt über Weide- und Ackerland. Bild: Markus Ruff.

  • Der Brätliplatz Weissenstein ist perfekt für die Mittagspause. Bild: Markus Ruff

    Der Brätliplatz Weissenstein ist perfekt für die Mittagspause. Bild: Markus Ruff.

  • Immer wieder kommt man an Weilern mit stattlichen Bauernhäusern vorbei. Bild: Markus Ruff

    Immer wieder kommt man an Weilern mit stattlichen Bauernhäusern vorbei. Bild: Markus Ruff.

  • Die Apfelbäume blühen meistens im April. Bild: Markus Ruff

    Die Apfelbäume blühen meistens im April. Bild: Markus Ruff.

  • Auch der Blick hinunter ins Gürbetal und zurück Richtung Bern lohnt sich. Bild: Markus Ruff

    Auch der Blick hinunter ins Gürbetal und zurück Richtung Bern lohnt sich. Bild: Markus Ruff.

    Kehrsatz — Kaufdorf • BE

    Auf dem Gürbetaler Höhenweg

    Diese einfache Wanderung vor den Toren der Stadt Bern bietet eine grossartige Fernsicht auf die Gantrischkette und die Berner Alpen. Sie führt durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit saftig grünen Wiesen, dunkelbraunem Ackerboden und stattlichen Bauernhäusern. Die Route verläuft mehrheitlich auf Naturstrassen; dazwischen hat es auch asphaltierte Abschnitte. Nach einem kurzen Aufstieg vom Bahnhof Kehrsatz führt der Gürbetaler Höhenweg in sanftem Auf und Ab über den Längenberg. Am Waldrand in der Nähe von Winzenried steht der Teufelsstein, ein erratischer Block, der vor rund 20 000 Jahren vom Aaregletscher über 75 Kilometer hierhin transportiert und bei dessen Rückzug liegen gelassen wurde. Derselbe Gletscher hat das Gürbetal und den Längenberg während der letzten Eiszeit geformt. Nach Oberfeld folgt ein kurzer, steiler Abstieg auf einem schmalen Pfad durch den Wald. Vor Guetebrünne erinnert eine Tafel an die beiden Mönche, die vor 900 Jahren im Pfaffenloch hausten, einer heute unzugänglichen Höhle in der steilen Felswand. Kurz nach Guetebrünne zweigt der Weg zum Ziel in Kaufdorf ab. Wer noch nicht genug hat, folgt weiter dem Gürbetaler Höhenweg und erreicht nach einer weiteren Stunde die Station Thurnen.

    Information

    Erreichbar sind Kehrsatz und Kaufdorf mit dem Zug ab Bern oder Thun.

     

    Bäckerei-Café Zät Sibe, Kehrsatz, 031 961 19 46
    Restaurant Änglischbärg, Wohnheim Kühlewil, https://kuehlewil.ch/
    Restaurant Linde, Kaufdorf, 031 802 04 64, www.lindekaufdorf.ch/

    Wanderung Nr. 2052

    Publiziert 2023 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Markus Ruff

    Kehrsatz
    0:00
    0:00
    Kühlewil Wohnheim
    0:45
    0:45
    Englisberg
    1:00
    0:15
    Teufelsstein
    1:30
    0:30
    Hofmatt
    1:50
    0:20
    Brätliplatz Weissenstein
    2:25
    0:35
    fireplace
    Fallenbach
    2:35
    0:10
    Obertoffen
    2:40
    0:05
    Oberfeld
    3:00
    0:20
    Guetebrünne
    3:35
    0:35
    accommodation
    Kaufdorf
    4:10
    0:35

    Wandervorschläge

    Durch die Bergdörfer der Surselva Nr. 2319
    Andiast, vitg — Ruschein • GR

    Durch die Bergdörfer der Surselva

    Die Surselva ist bekannt für ihre vielseitigen Freizeiterlebnisse. Eines davon ist die Wanderung von Andiast nach Ruschein. Ab Andiast folgt man zunächst Forststrassen, die sich ab und an in schmalere Pfade verwandeln und durch schattige Waldabschnitte mit kleinen Wasserläufen führen. Während des sanften Anstiegs passiert man die Feuerstelle Plaun Asch, bevor man wenig später via Holzbrücke über den rauschenden Schmuér die Talseite wechselt. Nach einer kurzen Steigung folgt man der Strasse nach Pigniu, wo man sich in der Ustria Alpina eine Pause gönnen und den Blick über die sanfte Wiesenlandschaft schweifen lassen kann, während Kuh- und Kapellenglocken durchs Tal hallen. Kurz darauf biegt man in den Wald ab und steigt zum höchsten Punkt der Wanderung auf. Sobald sich die Bäume lichten, hat man einen wunderbaren Blick auf die Adula-Alpen. Weiter geht’s auf Schotterstrassen nach Siat. Den Dorfeingang markieren die Ruinen der Burg Friberg, bei der ein Klettergarten mit Spielplatz und Grillstelle angelegt wurde. Weitere Höhepunkte sind die Ustria Steila des Architekten Gion A. Caminada, die Kirche Sogn Glieci und der Biohofladen Termun. Bevor man die Wanderung in Ruschein beendet, eröffnen sich nochmals Ausblicke ins Tal, wo sich der wilde Rhein windet.
    Winterlicher Schwarzwassergraben Nr. 2110
    Mittelhäusern — Oberbalm, Dorf • BE

    Winterlicher Schwarzwassergraben

    In den Schwarzwassergraben abzusteigen, fühlt sich an wie ein Abschied von der Zivilisation. Ausgangspunkt ist die S-Bahn-Station Mittelhäusern. Via zwei Bauernhöfe kommt man zur Treppe, die hinabführt zum Heitibüffel, einem mächtigen Felsen am Ufer der Sense. Der Weg verläuft flussaufwärts bis zur Stelle, an der Sense und Schwarzwasser zusammenfliessen. Entlang Letzterem geht es unter der Eisenbahnbrücke hindurch zur alten Schwarzwasserbrücke. Dort lohnt sich ein Blick über das Geländer: Das Wasser hat eindrückliche Rillen in den Sandstein gefräst. Der breite Weg führt flach entlang des mäandrierenden Schwarzwassers in das enger werdende Tal. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt entstehen an den Felswänden pittoreske Eisformationen. Je weiter man nach hinten kommt, desto einsamer wird es – auch das Handysignal verlässt einen. Gut möglich, dass man von einem Reiher begleitet wird und die ersten Spuren in den Schnee zieht. Beim Bütschelbachstäg beginnt das Pièce de Résistance: Der Weg wird schmal und steil. Weil man sich im Wald befindet, ist der Aufstieg auch im Winter begehbar. Gutes Schuhwerk vorausgesetzt – und eventuell Spikes. Wenn das Mittelland unter dem Nebel liegt, schmiegt sich dieser oft wie ein Kragen an den Rand des Schwarzwassergrabens. In Borisried, dem kleinen Weiler mit Käserei, einst berühmt für die leider aufgegebene währschafte Wirtschaft, scheint deshalb oft die Sonne. Der weitere Weg via Oberflüh hinüber zum Balmberg und am Schluss hinunter nach Oberbalm verläuft nun weitgehend entlang der asphaltierten Strasse. Das stört bei winterlichen Bedingungen nicht, weil man sich nach dem deftigen Aufstieg darauf konzentrieren kann, den berauschenden Rundblick zur Gantrisch- und Alpenkette vorne und zum Chasseral hinten zu geniessen.
    Malerisches Wandern über dem Thunersee Nr. 2059
    Mülenen — Därligen • BE

    Malerisches Wandern über dem Thunersee

    Seit exakt 70 Jahren ehrt auf der Meielisalp anlässlich seines 100. Geburtstags ein Denkmal den Schweizer Maler Ferdinand Hodler. An dieser Stelle schuf er das erste Bild seiner Reihe von Landschaften am Thunersee. Noch viel länger, nämlich seit mindestens 300 Jahren, steht gleichenorts eine mächtige Sommerlinde. Sie erhält einzig Konkurrenz durch die atemberaubende Aussicht, die bei Sonnenuntergang jeweils zu einem besonders intensiven Erlebnis wird. Aber bereits die Wanderung zu diesem kraftvollen Ort kann mit einigen Höhepunkten aufwarten. Der einzige nennenswerte Anstieg ist schon nach einem halben Kilometer zu bewältigen. Von Mülenen führt der Weg zum Schlund des Suldgrabens und steigt durch einen Wald hoch nach Aeschiried. Nach einer guten Stunde öffnet sich der Blick ins Frutigtal, über den tiefblauen See und die ihn umgebenden Berg- und Hügelketten. Nun geht es auf dem Panoramarundweg Thunersee in pittoresker Landschaft weiter Richtung Därligen. Unterwegs laden gemütliche Grillplätze zum Verweilen ein. Kurz vor Ankunft auf der Meielisalp wird der Spissibach dank spektakulärer Hängebrücke mühelos überquert. Das Ziel der Wanderung ist schliesslich sanft über Weiden und durch Wald absteigend erreicht.
    Über den Denteberg zum Rüttihubelbad Nr. 1165
    Zentrum Paul Klee — Sensorium Rüttihubelbad • BE

    Über den Denteberg zum Rüttihubelbad

    Die Route startet im Osten von Bern beim vom Stararchitekten Renzo Piano erbauten Zentrum Paul Klee. Bevor es losgeht, lohnt es sich zumindest, einen kurzen Blick ins Museumsgebäude zu werfen, das mit seinen wellenförmigen Dächern regelrecht mit dem Gelände verschmilzt. Zunächst führt der Wanderweg entlang des Schosshaldewaldes und überquert dann die Bahnlinie in Ostermundigen. Nun hat man die Agglomeration hinter sich gelassen und der Panoramablick entschädigt für den grossen Anteil an Hartbelag und den Verkehr. Der Weg führt weiter an der Südseite des Ostermundigeberges am Waldrand entlang Richtung Gümligen. Der Ostermundigeberg wie auch der Denteberg bestehen aus marinen Ablagerungen, aus welchen zu grossen Teilen die Stadt Bern erbaut wurde. Das Baumaterial wurde in den Molassebrüchen im Gümligental gewonnen. Einmal das Gümligental durchquert, erfolgt der Aufstieg Richtung Amsleberg, ein idyllisch gelegener Bauernhof. Der Denteberg ist landwirtschaftlich geprägt und rückt die nur wenige Kilometer entfernte Agglomeration schnell in den Hintergrund. Der Weg schlängelt sich nun durch eine kleine Schlucht auf der Nordseite des Denteberg hinunter ins Worbletal. Kurz nach dem Weiler Nesselbank wird die Worble, welche dem Worbletal seinen Namen gibt, überquert. Im Dorf Vechigen biegt der Weg rechts ab und führt abwechselnd durch Fluren und Waldstücke. Bei der Verzweigung am Pt. 702 in der Nähe des Hofes Hasli folgt man dem Weg in den Wald des Worbbergs. Der Boden des schmalen Pfades ist bedeckt mit bunt verfärbten Blättern und erinnert an einen Märchenwald. Den Abschluss der Wanderung bildet das Sensorium Rüttihubelbad, welches eine Vielzahl von Stationen zum Beobachten und Erleben der eigenen Sinne bietet. Im Restaurant Hotel Rüttihubelbad können abschliessend alle kulinarischen Bedürfnisse gestillt werden.

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    243T Bern

    CHF 22.50

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    Bern Mittelland Wanderung Sommer Höhen- und Panoramawanderung mittel T1

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