Rein in den Wald

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Rein in den Wald

Unter dem dichten Blätterdach lässt es sich wunderbar durchatmen. Wälder dämpfen Geräusche, duften nach Moos und Erde und schaffen eine besondere Atmosphäre. Das ist doch ideal, um zur Ruhe zu kommen und Schritt für Schritt in die Natur einzutauchen. Wir haben Wandervorschläge zusammengestellt, die durch stille Wälder, über weiche Böden und entlang moosiger Wege führen. 

Idyllische Wildnis und Steinbruch bei La Sarraz Nr. 2327
Ferreyres, village — Eclépens, gare • VD

Idyllische Wildnis und Steinbruch bei La Sarraz

Am Mormont prallen Welten aufeinander: Eindrückliche Natur wechselt sich ab mit industrieller Geschichte der letzten Jahrzehnte. Denn am Fusse des Hügels wird Kalkstein abgebaut, aus dem schliesslich Zement entsteht. Ab der Bushaltestelle «Ferreyres, village» geht es zuerst sanft hinunter zur Venoge. Bald nach deren Überquerung kommt man zu einer Strasse und folgt dieser einige Dutzend Meter bis zu einem Parkplatz. Wegweiser zeigen Richtung der Tine de Conflens, zu einer Schlucht mit einer Gruppe von gerade im Frühling besonders lebhaft sprudelnden Wasserfällen. Der Ort ist bekannt und beliebt, weshalb sich ein Besuch an einem Werktag oder sonst frühmorgens am Wochenende empfiehlt. Ein Waldweg führt bis zur Industriebrache La Filature, von 1871 bis 1977 Standort einer Textilfabrik und heute ein Kunsthandwerk- und Kulturzentrum. Danach durchquert man das Städtchen La Sarraz in Richtung des Bahnhofs. Der nächste Abschnitt folgt dem Chemin des Vignes bis zum Dorf Eclépens. Nach einer knappen halben Stunde erreicht man den von Holcim betriebenen Steinbruch. Mehrere Hütten dienen dem Schutz von Wandernden bei Sprengungen, die zum Abbau des Gesteins vorgenommen werden. Ein kostenloser Informationsdienst warnt auf Französisch per SMS jeweils 15 Minuten vor einer Sprengung. Um den Steinbruch herum geht es zurück in den Wald und über den Hügel. Anschliessend führt der Weg zum Canal d’Entreroches, angelegt im 17. Jahrhundert als Teil eines geplanten Netzes von Kanälen zwischen der Nordsee und dem Mittelmeer – ein Vorhaben, das nie vollendet wurde. 400 Meter vom Kanal in östlicher Richtung befindet sich der Parc naturel des Jonquilles (auf Google Maps eingezeichnet), in dem zu Beginn des Frühlings die Osterglocken blühen. Ab da ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof von Eclépens.
Unterwegs im wildromantischen Valle di Campo Nr. 2320
Campo (VMaggia), Paese — Linescio, Paese • TI

Unterwegs im wildromantischen Valle di Campo

Diese wunderschöne Wanderung durch das lauschige Valle di Campo wird vom steten Rauschen des Flusses Rovana di Campo begleitet und startet in Campo (Vallemaggia) – bekannt für seine typischen Rustici. Strässchen und Waldwege wechseln sich zunächst ab. Vom Dorf Piano di Campo führt der Weg rechts über eine Treppe hinunter Richtung Alpe d'Arnàu. Das Tosen eines Wasserfalls wird immer lauter, und schon steht man vor ihm. Ein eindrücklicher Anblick! Weiter führt der Weg durch historische Dörfer, Laubwälder und schattige Kastanienhaine. Immer wieder blickt man in die tiefen, schon fast Furcht einflössenden Schluchten des Tals. Bei Niva gelangt man über eine alte Steinbrücke wieder auf Asphaltuntergrund. Nach gut einem Kilometer leitet der Wanderweg erst über eine kleine Brücke und danach links in den Wald hinein. Vorbei an lieblichen Terrassenlandschaften erreicht man nach einem kräftigen Anstieg Collinasca. Nach einer kurzen Erfrischung am Dorfbrunnen wandert man über Wiesen und durch Wälder weiter ins Tal hinunter. Entlang vieler Trockenmauern und alter Gärten geht es einen steilen Abstieg hinab zum Ziel, dem Dorf Linescio – bekannt für seine Terrassenlandschaften mit über 25 Kilometern Trockenmauern.
Am Ufer der naturbelassenen Reuss Nr. 2317
Mellingen Heitersberg — Birmenstorf AG, Strählgass • AG

Am Ufer der naturbelassenen Reuss

Diese Wanderung für Gross und Klein führt durch eine der attraktivsten und naturbelassensten Flusslandschaften des Mittellandes. Mit etwas Glück kann man Kormorane beim Flügeltrocknen beobachten und entdeckt Nagespuren der aktiven Biberfamilie. Nach Ankunft am Bahnhof Mellingen Heitersberg gelangt man schon bald ans idyllische Reussufer. Im Sommer treiben Gummiboote flussabwärts, und eine Vielzahl von Sandsträndchen und Feuerstellen lädt zum Baden und Verweilen ein. Begleitet vom Rauschen und Gurgeln des Wassers führt ein schmaler Pfad durch das Reussuferschutzgebiet. In dieser intakten Natur fühlt man sich weitab von der Zivilisation. Während man Feuchtgebiete mit Schachtelhalmwäldchen, Kiesbänke und das Eichenwaldreservat von Mellingen passiert, bietet der Uferweg immer wieder neue und abwechslungsreiche Perspektiven auf die dynamische und naturbelassene Flusslandschaft. Auf halber Strecke, kurz vor dem Chlusgrabe, der über einen Steg gequert wird, gelangt man auf eine Forststrasse, und der Wald lichtet sich. Bald passiert man die Lindmüli und das dazugehörige Naturschutzgebiet mit sichtbaren Revitalisierungsmassnahmen und erreicht kurz darauf das Ziel in Birmenstorf.
Durchs Waldbrandgebiet ob Leuk Nr. 2086
Torrentalp — Guttet, Abzw. Umfahrung • VS

Durchs Waldbrandgebiet ob Leuk

Im Jahr 2003 brannten oberhalb von Leuk über 300 Hektaren Wald. Ein Brandstifter hatte das Feuer absichtlich gelegt. Inzwischen sind 20 Jahre vergangen, und im Waldbrandgebiet ist neues, anderes Leben zurückgekehrt. Von der Bergstation Torrentalp führt die Wanderung als aussichtsreicher Höhenweg durch Lärchenwälder und an Alpweiden vorbei. Im Westen erhebt sich die imposante Felsarena von Leukerbad, im Süden reihen sich Drei- und Viertausender aneinander, und unten im Rhonetal breiten sich Häuser und Strassen in Spielzeuggrösse aus. Vom Waldbrand ist von hier aus noch nichts zu sehen. Nach einem kurzen Aufstieg ist beim Obere Guggerhubel der Rand des Waldbrandgebiets erreicht. Bis hier hinauf rasten damals die Flammen. Noch heute, 20 Jahre später, stehen viele verbrannte Bäume aufrecht wie Gerippe über den noch niedrigen, nachwachsenden Jungbäumen. Der Abstieg durch unversehrten Wald mit mächtigen Lärchen, Fichten und Waldföhren vermittelt einen Eindruck davon, wie es im Waldbrandgebiet früher ausgesehen hat. Weiter unten führt der Wanderweg nochmals durch den nachwachsenden Wald, den Zitterpappeln, Birken und Weiden im Herbst besonders farbenfroh schmücken.
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Ruhige Insel im Chernwald Nr. 2011
Kerns, Post • OW

Ruhige Insel im Chernwald

Eine knapp zweistündige Rundwanderung vom Obwaldner Dorf Kerns aus? Tönt weder wild noch abenteuerlich. So kann man sich täuschen: Der völlig unbeschwerliche Rundweg im Chernwald führt durch ein natürliches Kleinod, das in der landwirtschaftlich intensiv genutzten Landschaft wie eine romantische Insel wirkt. Startpunkt ist die Haltestelle «Kerns, Post», von wo der Weg zuerst auf asphaltierten Strässchen Richtung Siebeneich führt. Was sofort auffällt: die teilweise haushohen Felsbrocken, die heute, von Vegetation überwuchert, auf den Weiden neben den Häusern pittoresk wirken, aber auf eine vergangene Katastrophe hinweisen. Vor 2200 Jahren stürzten vom Stanserhorn als Folge eines Erdbebens riesige Felsmassen in die Tiefe, und sie formten die wilde Landschaft, die den Untergrund des Chernwalds bildet. Der Wanderweg führt sanft durch dieses heute von einem dichten Wald bestockte Gelände. Unter den Felsen gibt es Hohlräume, die einst als natürliche Kühlschränke genutzt wurden und heute auf Familienwanderungen beim Versteckenspielen gute Dienste leisten. Wer sich vertieft auf die natürliche Abenteuerlandschaft einlassen will, absolviert den Erlebnisparcours Chärwaldräuber, der den Wanderweg mehrfach kreuzt – und Sagen aufnimmt, die sich um das verwinkelte Gebiet ranken. Im Chernwald gibt es Möglichkeiten zum Picknicken oder Bräteln. Nach ungefähr 50 Minuten lichtet sich der Wald, als würde jemand einen Vorhang heben. Man tritt hinaus auf einen geländerfreien Steg über das Hochmoor an das schilfbestandene kleine Gerzenseeli. Es ist wie eine Anleitung zum Herunterfahren, ohne dass es jemand zu sagen braucht. Auf dem gemütlichen Weg zurück nimmt die Zivilisation wieder überhand, doch die Gelassenheit bleibt.
Auf verschlungenen Pfaden Nr. 2136
Bière — Yens • VD

Auf verschlungenen Pfaden

Wenn die Bäume, Sträucher und Blumen zu blühen beginnen, ist es im Arboretum du Vallon de l’Aubonne am schönsten. Es wurde 1968 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von 130 ha. Über 3000 Sorten Bäume und Sträucher aus aller Welt, die sich in der Gegend zwischen Jura und Genfersee akklimatisiert haben, kann man in diesem Park bestaunen. Es lohnt sich, genügend Zeit einzuplanen und das Picknick im Arboretum zu geniessen. Dafür stehen viele Tische und Bänke zur Verfügung. Didaktische Pfade führen durch das Gebiet, sodass auch Wissenshungrige gesättigt weiterwandern. Nachdem man den Ausgangsort Bière verlassen hat, schlängelt sich der schmale Wanderweg durch den Wald. Ab und zu kommt man der Aubonne nahe, jedoch führt die Route immer etwas oberhalb des Flusses in Richtung Yens. Ein Abschnitt der Strecke ist wegen Erosion umgeleitet. Dies tut der Wanderung aber keinen Abbruch – man kommt sogar in Burgdorf vorbei (Sie werden sehen!). Nach dem Arboretum sind es noch einige Kilometer, die grösstenteils auf Hartbelag zurückgelegt werden müssen. Die Wanderung sollte deshalb nicht bei zu hohen Temperaturen gemacht werden. In Yens steigt man wieder in den Zug nach Morges und hängt auf der gemütlichen Fahrt den schönen Eindrücken nach.
Durch die kühle Cholereschlucht Nr. 2313
Hünibach, Seematte — Steffisburg, Bösbach • BE

Durch die kühle Cholereschlucht

Der Startpunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung liegt in Hünibach. Von dort führt der Weg zunächst durch ein kleines Wäldchen in Richtung Cholereschlucht. Kaum betritt man den Eingang zur Schlucht, sorgt ein frischer Luftzug für Abkühlung – eine Wohltat, besonders an warmen Sommertagen. Die Cholereschlucht begeistert mit ihren rauschenden Wasserfällen, den sprudelnden Bächlein und der beinahe exotisch anmutenden Kulisse. Der teilweise steile Aufstieg fällt dank des kühlen Klimas und der eindrucksvollen Natur leichter. Unterwegs laden mehrere Rastplätze ein, kurz innezuhalten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Nach dem Anstieg gelangt man über eine Strassenquerung ins idyllische Dorf Goldiwil. Von hier aus beginnt der Abstieg in Richtung Steffisburg. Der Weg führt abwechslungsreich vorbei an grünen Wiesen, traditionellen Bauernhöfen und durch schattige Waldstücke, bevor er über befestigte Wege direkt zur Busstation in Steffisburg hinabführt. Diese Tour ist besonders an heissen Tagen ein Genuss: Die kühle Brise in der Cholereschlucht und die landschaftliche Vielfalt machen sie zu einem Erlebnis für Gross und Klein.
In der stadtnahen Natur an der Aare Nr. 2325
Bern Felsenau • BE

In der stadtnahen Natur an der Aare

Am Startpunkt dieser gemütlichen Rundwanderung, bei der RBS-Bahnstation Felsenau, ist man noch mitten in der städtischen Zivilisation. Über dem Kopf den Autobahnviadukt, vor den Augen die Schnellstrasse, im Rücken die Stadt Bern. Aber es braucht nur ein paar Schritte durch eine Art Unterführung, und schon kann man erahnen, was diese ganzjährig schöne Wanderung im Frühjahr ausmacht: die Variation von Grüntönen im Wechselspiel von Aare und Bremgartenwald. Der Weg führt zuerst hinunter zur Aare und dort über den schmalen Seftausteg ans andere Ufer. Erst 2025 wurde dieser Uferabschnitt renaturiert. Schon bald gerät flussabwärts die imposante Halenbrücke, die den Fluss auf 40 Metern Höhe überquert, ins Blickfeld. Es geht weiter über einen breiten, nicht asphaltierten Weg durch unbebautes Gebiet. Nach knapp einer Stunde erreicht man grün überwucherte Wohnsiedlungen. Die Überbauungen Aumatt und Schlossmatt, erbaut ab den 1980er-Jahren, gehören zu den ersten Berner Siedlungen, mit denen urbanes, gemeinschaftliches Lebensgefühl in die Agglomeration verlagert wurde. Auf dem Lochmattsteg, der zurück ans andere Ufer führt, vermitteln die Wohntürme des Kappelenrings am Horizont Grossstadtgefühle, während unter den Füssen die Aare träge ins Naturparadies Wohlensee fliesst. Der Weg führt nun aareaufwärts leicht ansteigend und schattig zurück. Einmal öffnet sich Richtung Aare eine grosse, aussichtsreiche Lichtung. Hier befindet sich die Ethologische Station der Universität Bern, wo unter anderem soziale Verhaltensexperimente mit Wanderratten durchgeführt werden. Gleich darauf wird man wieder vom Wald verschluckt. Nach einem kurzen Anstieg quert man den überraschend steilen Glasgrabe. Bald erreicht man die Abwasserreinigungsanlage Neubrück – und damit die Zivilisation. Wenige Minuten später steht man wieder am Ausgangspunkt.
Versinken im riesigen Risoux-Wald Nr. 1537
Le Brassus — Le Sentier • VD

Versinken im riesigen Risoux-Wald

Der Risoux-Wald ist riesig: Er zieht sich der Grenze zu Frankreich dem ganzen Vallée de Joux entlang. Wer sich hier einen Tag verlieren will, kann dies ohne Probleme tun, ist aber gut beraten, dabei die Wege nicht zu verlassen und eine Karte mitzunehmen. Denn der Wald sieht überall ähnlich aus - sogar heimische Förster haben schon zugeben müssen, sich verlaufen zu haben. Der Wald gibt dem Wanderer bald das Gefühl, im Nirgendwo unterwegs zu sein. Es ist ein idyllischer Ort, denn man weiss, dass einem hier nichts passieren kann. Anders erging es im Zweiten Weltkrieg den Spionen und den Juden. Erstere nutzten den Wald, um ihre Informationen an ihren Geheimdienst weiterzugeben. Und Letztere flohen aus dem besetzten Frankreich vor den Deutschen - mithilfe von mutigen Schwei- zern und Franzosen. Wer hier unterwegs ist, kann nachfühlen, wie sie sich wohl gefühlt haben mögen im nächtlichen Wald, immer auf der Hut, nicht entdeckt zu werden. Die Wanderung muss man sich am Anfang und am Ende mit je einem Stück auf Asphalt verdienen. Eine Aussicht aufs Vallée de Joux, weidende Kühe und blühende Felder lenken aber ab. Den Wald durchquert man dann erst auf Forstwegen, ab dem Refuge Rendez-Vous des Sages auf schmaleren Wanderwegen. Hier trafen sich jeweils die französischen und Schweizer Schlepper, um einander die Flüchtenden zu übergeben. Dieses Refuge ist nicht das einzige, immer wieder taucht eines auf. Die kleinen Hütten haben meist Feuerstellen und im Innern einen Holzofen und sind damit ideale Plätze, um eine Wurst zu bräteln. Übernachten ist aber verboten. Um zum Chalet de la Jaique bei La Gèque zu gelangen, muss man kurz die Schweiz verlassen. Danach steht der Abstieg nach Le Sentier an.
Feld, Wald und Wiese im Entlebuch Nr. 1777
Finsterwald b. Entlebuch • LU

Feld, Wald und Wiese im Entlebuch

Das Entlebuch besteht zu 97% aus Wald, Mooren und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Nur gerade 3% der gesamten Fläche sind besiedelt. Zudem steht mehr als die Hälfte der UNESCO Biosphäre Entlebuch unter Naturschutz, was bedeutet, dass sich die Natur frei entfalten kann. Auch aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit der Böden könnten Flora und Fauna vielfältiger nicht sein. Kein Wunder, findet man hier schnell zur Ruhe und kann die Natur in ihrer Vielfältigkeit richtig geniessen. Kaum ist die Bushaltestelle Entlebuch, Kirche Finsterwald verlassen, befindet man sich bereits in dieser wundervoll entspannenden Welt. Der Wanderweg führt entlang von Blumenwiesen, durch Wälder und gelegentlich an alleinstehenden Höfen vorbei. Es ist eine Wanderung für alle Sinne: auch der Duft von frischem Bärlauch, der direkt am Wegrand wächst, trägt dazu bei. Im Spätsommer kann man auch beim Pflücken von Heidelbeeren verweilen. Nur leicht, aber stetig geht es bergauf oder bergab und nur wenige Stellen sind etwas steiler und setzten Trittsicherheit voraus. So kann die Energie fürs Bewundern der Natur und speziell des Panoramas, welches sich nach der Alpiliegg bietet, genutzt werden. Hier hat man die Möglichkeit, die Tour zu verkürzen und direkt zum Zwischenziel Dietenwart Gräben zu wandern. Wer sich die malerische Hügellandschaft des Entlebuchs, welche vor allem im Frühling in besonders kräftigen Farben erstrahlt, nicht entgehen lassen möchte folgt hier dem Wegweiser Richtung Schwarzenberg. Weiter geht es über Felder und vorbei an Bächen, in welchen man ein erfrischendes Fussbad nehmen kann. Am Schluss gibt es nochmals eine kurze, etwas steilere Strecke bergauf, aber dann ist das Ziel nach knapp fünfstündiger Wanderung zum Greifen nah.
Durchs Naherholungsgebiet bei Zürich Nr. 2280
Zollikerberg — Stettbach • ZH

Durchs Naherholungsgebiet bei Zürich

«Fremde Hände» ist Petra Ivanovs Debüt und der Beginn einer Buchserie mit dem Ermittlerpaar Flint und Cavalli. Im ersten Band ermitteln die beiden im Zürcher Rotlichtmilieu, wobei die komplexe Beziehung zwischen der Bezirksanwältin und dem Kriminalkommissar der Geschichte eine zusätzliche Ebene verleiht. Die Wanderung beginnt am Zollikerberg am Rand von Zürich. Schon nach ein paar Schritten durch das Quartier hinunter zum Wehrenbach scheint die Stadt weit weg zu sein. Unerwartet gibt es im Stöckentobel eine Begegnung mit einem Elefanten. Ende des 19. Jahrhunderts liess der Verschönerungsverein Zürich diese Elefantenskulptur im Bachbett errichten. Am Ufer lädt eine Feuerstelle mit wettergeschützten Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. An den Sportanlagen von Witikon vorbei steigt der Wanderweg hoch zum Lorenchopf. Der Aussichtsturm mit Alpen-, Vogesen- und Schwarzwaldsicht ist ebenfalls ein Werk des Verschönerungsvereins Zürich. Auch hier gibt es einladende Feuer- und Picknickstellen. Der Abstieg führt durch den Wald hinunter nach Gockhausen, dem Rückzugsort des Ermittlerpaars Flint und Cavalli, und weiter hinunter nach Stettbach.

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