Im Fokus: Die Tierwelt in den Gastlosen

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17.10.2019 • Naturwanderin

Im Fokus: Die Tierwelt in den Gastlosen

Mit vielen anderen haben wir letzten Sonntag bei strahlendem Sonnenschein, weiss-blauem Himmel und lauwarmem Lüftchen eine „kurze“ Runde um die Gastlosen (FR) gedreht.

Dieses Mal mit dabei im Gepäck: ein Fernglas inkl. fancy Handyadapter! Man spannt das Handy in eine Plastik-Vorrichtung ein, schraubt diese auf’s Okular des Fernglases, aktiviert die Kamera und los geht’s.

Um aber das eine oder andere Tier zu erspähen, braucht’s nicht nur ein gutes Fernglas (z.B. CL Companion 10×30 von Swarovski Optik) und ggfs. einen Handyadapter, sondern auch ein paar simple Grundregeln:

  1. Einen guten Aussichtspunkt und ein bisschen Geduld
  2. Ruhe (also: pssst!)
  3. Hintergrundwissen zum Tier, nach welchem man Ausschau halten mag: Wo hält es sich zu welcher Tages- und Jahreszeit am liebsten auf?
  4. Vierbeinige Begleiter müssen leider zuhause bleiben

Dieses Mal hatten wir leider nicht so viel Glück mit der Tierwelt. Bis auf ein paar Alpendohlen, die sich hin und wieder gezeigt haben, war die Gegend wie ausgestorben. Die Murmeltiere haben sich wahrscheinlich schon in ihre Erdlöcher verkrochen und zum Ende der Jagdsaison sind auch das Rot- und Gamswild besonders aufmerksam und scheu.

Daher könnte man noch folgenden, fünften Punkt zur obrigen Liste hinzufügen: Sich über die Jagdzeiten im jeweiligen Kanton erkundigen

Trotzdem, dass wir „nur“ ein paar Vögel gesehen haben, sind wir mit vielen genialen Eindrücken nach Hause gegangen. Dank des Test-Fernglases konnten wir Bäume am Gegenhang bestimmen, andere Wanderer beobachten 🙂 und hatten einen glasklaren Blick rauf zum Grossmutterloch. Aus Wut soll der Teufel vor langer langer Zeit seine Grossmutter dort an die Felswand geschmettert haben.

 

 

 

Naturwanderin

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