• Unerwartete Begegnung im Stöckentobel

    Unerwartete Begegnung im Stöckentobel. Bild: Sabine Joss

  • Am Wehrenbach

    Am Wehrenbach. Bild: Sabine Joss

  • Auf dem Aussichtsturm auf dem Lorenchopf

    Auf dem Aussichtsturm auf dem Lorenchopf. Bild: Sabine Joss

  • Ein ameisengrosser Mensch unter dem Turm

    Ein ameisengrosser Mensch unter dem Turm. Bild: Sabine Joss

  • Auf den Weisstannen wachsen Misteln.

    Auf den Weisstannen wachsen Misteln.. Bild: Sabine Joss

  • Brunnen im Wald bei Gockhausen

    Brunnen im Wald bei Gockhausen. Bild: Sabine Joss

  • Ein Prinz bei Gockhausen im Wald

    Ein Prinz bei Gockhausen im Wald. Bild: Sabine Joss

    Zollikerberg — Stettbach • ZH

    Durchs Naherholungsgebiet bei Zürich

    «Fremde Hände» ist Petra Ivanovs Debüt und der Beginn einer Buchserie mit dem Ermittlerpaar Flint und Cavalli. Im ersten Band ermitteln die beiden im Zürcher Rotlichtmilieu, wobei die komplexe Beziehung zwischen der Bezirksanwältin und dem Kriminalkommissar der Geschichte eine zusätzliche Ebene verleiht. Die Wanderung beginnt am Zollikerberg am Rand von Zürich. Schon nach ein paar Schritten durch das Quartier hinunter zum Wehrenbach scheint die Stadt weit weg zu sein. Unerwartet gibt es im Stöckentobel eine Begegnung mit einem Elefanten. Ende des 19. Jahrhunderts liess der Verschönerungsverein Zürich diese Elefantenskulptur im Bachbett errichten. Am Ufer lädt eine Feuerstelle mit wettergeschützten Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. An den Sportanlagen von Witikon vorbei steigt der Wanderweg hoch zum Lorenchopf. Der Aussichtsturm mit Alpen-, Vogesen- und Schwarzwaldsicht ist ebenfalls ein Werk des Verschönerungsvereins Zürich. Auch hier gibt es einladende Feuer- und Picknickstellen. Der Abstieg führt durch den Wald hinunter nach Gockhausen, dem Rückzugsort des Ermittlerpaars Flint und Cavalli, und weiter hinunter nach Stettbach.

    Information

    Verschönerungsverein Zürich, vvzh.ch

    Wanderung Nr. 2280

    Publiziert 2025 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Sabine Joss

    Zollikerberg
    0:00
    0:00
    Trichtenhausen
    0:10
    0:10
    Wehrentobel
    0:30
    0:20
    fireplace
    Burgwies
    0:50
    0:20
    Stöckentobel
    1:05
    0:15
    fireplace
    Witikon
    1:40
    0:35
    Lorenchopf
    2:20
    0:40
    fireplace
    Gockhausen
    2:55
    0:35
    Stettbach
    3:30
    0:35

    Wandervorschläge

    Auf dem Zürichsee-Rundweg Nr. 1579
    Meilen — Feldbach • ZH

    Auf dem Zürichsee-Rundweg

    Vor 12 000 Jahren formte der Linthgletscher das Becken des Zürichsees in die Landschaft. Die malerische Hinterlassenschaft des Eises wurde von den Römern, Alemannen und Habsburgern gleichermassen geschätzt und ist mittlerweile zu einer der grössten Agglomerationen der Schweiz geworden. Unterwegs auf den südlichen Ausläufern des Pfannenstiels ist dies jedoch kaum zu erkennen, der Blick schweift immer wieder zum Panorama der Glarner und Innerschweizer Alpen. Ab Bahnhof Meilen folgt man zunächst den Wegweisern nach Uetikon und zweigt nach einer guten Viertelstunde links hinauf Richtung Vorderpfannenstiel ab. Hier, im Meilemer Tobel, beeindruckt die 62 Meter lange Beugenbachbrücke. Nach weiteren 20 Minuten trifft der Wanderweg im Weiler In der Au schliesslich auf den fortan als Nummer 84 signalisierten Zürichsee-Rundweg. Zwischen Männedorf und Stäfa fällt dem aufmerksamen Wanderer sofort etwas auf: Seltsam ebenmässig steigt der von Heckenrosen, Waldreben und Haselstauden gesäumte Wanderweg an und führt über einen Viadukt. Es handelt sich um das Bahntrassee der ehemaligen Wetzikon-Meilen-Bahn. Die Strassenbahn war ein Ergebnis der Eisenbahneuphorie gegen Ende des 19. Jahrhunderts und verband einst das Zürcher Oberland mit dem Zürichsee. Nach dem Zweiten Weltkrieg drängten sich aufwendige Sanierungen auf, und schliesslich wurde der Betrieb 1950 eingestellt. Je näher die Kantonsgrenze zu St. Gallen rückt, desto mehr wähnt man sich auf dem Land. Durch Naturschutzgebiet, entlang von Pferdekoppeln und Kornfeldern erreicht man Feldbach und steigt schliesslich steil durch einen kleinen Rebberg zur Bahnstation ab.
    Zum Vater des Wanderns auf dem Pfannenstiel Nr. 1428
    Forch — Meilen • ZH

    Zum Vater des Wanderns auf dem Pfannenstiel

    Der Ursprung der Schweizer Wanderwege liegt am Klausenpass. Und im Kanton Zürich. Anfang der 1930er-Jahre unternahm Lehrer Johann Jakob Ess eine Schulreise über den Klausenpass. Gewandert wurde damals auf den Strassen, was wenig Freude bereitete. Die Strassen waren staubig und angesichts des rasch zunehmenden motorisierten Verkehrs gefährlich. Zurück in seinem Zürcher Wohnort Meilen hatte Ess genug. Er gründete 1934 die Schweizer Wanderwege und führte auch eine einheitliche Signalisation ein: das bis heute gültige gelbe Wanderwegschild. Die Schweizer Wanderwege wurden zur Erfolgsgeschichte. Das Netz umfasst heute 65 000 Kilometer, und die Wanderwege sind, weltweit einzigartig, in der Verfassung verankert. Dem Gründervater ist am Pfannenstiel oberhalb Meilen ein Weg und ein Gedenkstein gewidmet: Der Jakob-Ess-Weg verbindet mit viel Aussicht auf den Zürichsee Vorderpfannenstiel mit Toggwil. Weil er relativ kurz ist, baut man ihn am besten ein in eine Wanderung von der Forch über den Pfannenstiel nach Meilen. Die Tour verläuft oft im Wald, was an heissen Tagen willkommen ist. Die Wanderung führt erst über Gubel, Chüelenmorgen bis Hochwacht, unweit des Restaurants Hochwacht lockt der 33 Meter hohe Aussichtsturm zum Blick in die Ferne. Ist bei Toggwil der Jakob-Ess-Weg zu Ende, übernimmt die Waldwildnis. Der Abstieg nach Meilen führt durchs romantische Dorfbachtobel, vorbei an Wasserfällen und über unzählige Brücken. Wer unterwegs nochmals rasten will: Bei der Burgruine Friedberg ist Gelegenheit dazu. Von der Anlage aus dem 13. Jahr- hundert sind einige Mauerreste erhalten.
    Vor lauter Bäumen die Stadt vergessen Nr. 1238
    Kemptthal — Eidberg • ZH

    Vor lauter Bäumen die Stadt vergessen

    Wandern der Stadtgrenze entlang - das klingt wohl für manchen Naturliebhaber wenig verlockend. Aber in Winterthur ist das etwas anders. Denn die sechstgrösste Stadt der Schweiz hat nicht nur viel Grün und Gärten, sie hat gar mehr Wald als Siedlungsfläche und den grössten Wald des Kantons Zürich. Seit 2014, damals jährte sich die Vergabe des Stadtrechtes zum 750. Mal, gibt es den Rundweg Winterthur. Auf einer Länge von 70 Kilometern folgt er der Stadtgrenze. Und weil es Winterthur ist, führt der Weg auf beinahe zwei Dritteln mitten durch den Wald oder einem Waldrand entlang. Der Weg richtet sich hauptsächlich an Wanderer, er ist aber - streckenweise auf separaten Routen - auch mit dem Velo machbar, und von den zehn Etappen sind drei hindernisfrei, also für Besucher mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Dieses «innovative Angebot am Rande der Agglomeration mit einer vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden» wurde darum mit dem Prix Rando 2016 ausgezeichnet. Einer der schönsten Abschnitte des Rundweges führt von Kemptthal durch das Leisental nach Eidberg. Auf dieser Strecke gibt es besonders ausgedehnte Naturgebiete. Das Leisental, in dem die Töss in einem breiten Tal auf mehreren Kilometern am Rande des Eschenbergwalds mäandriert, ist eines der idyllischsten Flusstäler vor den Toren einer Schweizer Stadt. Das letzte Teilstück der Wanderung, die einen Hartbelagsanteil von etwa einem Drittel aufweist, führt über die weiten Höhen bei Iberg und Eidberg, mit freiem Blick im Norden über die Stadt und im Süden über das Tössbergland hinweg in die Alpen.
    Flusswanderung Nr. 0647
    Unterengstringen — Wettingen • ZH

    Flusswanderung

    Vom Bahnhof Schlieren aus fährt einen der Bus Nr. 302 oder 308 bis zur Haltestelle Eckstein, weiter geht es zu Fuss ein Stück neben der Limmat her zum Kloster Fahr. Es ist noch heute von Benediktinerinnen bewohnt und beherbergt zudem die Bäuerinnenschule Kloster Fahr sowie einen Klosterladen. Der Wanderweg führt vom Kloster Fahr am rechten Ufer der Limmat entlang. Wer möchte, kann sich über den omnipräsenten Strassenlärm und die vorbeibrausenden Züge ärgern. Andere blenden das Rauschen der Auto~ bahn, die parallel zur Limmat verläuft und diese mehrmals überquert, einfach aus und geniessen die in dieser dicht besiedelten Gegend unerwartet idyllische, gemächliche Flusslandschaft. Immer wieder raschelt es in den trockenen Blättern vom Vorjahr, eine Eidechse huscht über den Kiesweg, Enten, Schwäne und Blesshühner schwimmen vorbei oder sitzen am Ufer in der Sonne. Auf der Höhe des Bahnhofs Killwangen‑Spreitenbach überqueren die Wandernden die Limmat, der Weg führt nun das linke Ufer entlang. Nach dem Elektrizitätswerk Wettingen, bei dem seit 2007 ein «Fischpass» Fischen den Aufstieg bis in den Zürichsee ermöglicht, wird der Fluss erneut überquert, diesmal auf der Zollbrücke, einer gedeckten Holzbrücke. Nun gelangt man direkt auf das Gelände des Klosters Wettingen. Bis 1841 lebten im Maris stella (Meerstern) genannten Kloster Zisterziensermönche. Danach wurden die Gebäude als Lehrerseminar genutzt, heute ist es die Kantonsschule Wettingen. Der Kreuzgang und die Klosterkirche sind von Frühling bis Herbst tagsüber frei zugänglich, Park und Gärten bieten den Schülern und Besuchern wunderschönen Raum zum Ausruhen, Plaudern, Spielen und Geniessen. Im Lädeli bei den Geräteschuppen werden Gemüse, Früchte und Honig aus Eigen~ produktion verkauft.

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    225T Zürich

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