Auf den ersten Blick könnte der riesige, schräg aufragende Granitfindling oberhalb von Neuchâtel auch eine Kunstinstallation sein, so ungewohnt ist sein Anblick. Mit etwas Fantasie erinnert der fast 3000 Tonnen schwere Gesteinskoloss an eine sprungbereite Kröte – immerhin ist er danach benannt, denn «Bot» bedeutet «Kröte» im Patois. Während der letzten Eiszeit vor etwa 20 000 Jahren wurde der Felsbrocken vom Rhonegletscher aus dem Mont-Blanc-Gebiet bis hierhin verschleppt.
Gleich zu Beginn der Wanderung ist der zahlungspflichtige Aussichtsturm auf dem Chaumont den Franken absolut wert. Durch Wald und Weiden führt der Wanderweg anschliessend hinunter zur Geländeterrasse, wo etwas versteckt im Wald der eindrückliche und sehenswerte Findling Pierre-à-Bot thront.
Nach dem Überqueren zweier Strassen biegt die Route rechts auf einen unmarkierten Waldweg ab, bevor sich nach 150 Metern wieder in einen offiziellen Wanderweg mündet.
Der Weiterweg erfordert kurz vor Valangin Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Die steilen, etwas ausgesetzten Abschnitte können auf der Waldstrasse umgangen werden. Vor der Heimreise lohnt sich ein Rundgang durch das gut erhaltene Städtchen Valangin mit seinem Schloss.