• Das Brienzer Rothorn, von Obwalden aus gesehen.

    Das Brienzer Rothorn, von Obwalden aus gesehen.. Vignetta: natur-welten.ch

  • Artenreiche Wiesen im Gebiet Rorboden.

    Artenreiche Wiesen im Gebiet Rorboden.. Vignetta: natur-welten.ch

  • Wandern bei Sachsler Unterwengen.

    Wandern bei Sachsler Unterwengen.. Vignetta: natur-welten.ch

  • Pause kurz vor dem Sattelpass.

    Pause kurz vor dem Sattelpass.. Vignetta: natur-welten.ch

  • Aussicht von der Miesenegg.

    Aussicht von der Miesenegg.. Vignetta: natur-welten.ch

  • Moorgebiet Unter Sewenschwand, unterhalb der Trogenegg.

    Moorgebiet Unter Sewenschwand, unterhalb der Trogenegg.. Vignetta: natur-welten.ch

  • Türkenbundblüte bei Schwander Unterwengen.

    Türkenbundblüte bei Schwander Unterwengen.. Vignetta: natur-welten.ch

    Glaubenbielen — Glaubenberg • OW

    Moorzauber am Obwaldner Glaubenberg

    Grösser als der Vierwaldstättersee ist die Moorlandschaft Glaubenberg. Ein schönes Stück davon durchwandert man vom Glaubenbielenpass bis zur Passhöhe Glaubenberg. Es ist eine zauberhafte, von Nadelwäldern durchsetzte Landschaft voller artenreicher, feuchter Wiesen, in denen von Juni bis August auch ein Dutzend Orchideenarten blühen. Wer möchte, beginnt die Wanderung mit einem kleinen Umweg zur Alpwirtschaft Glaubenbielen, um dort einen Startkaffee zu geniessen. Danach führt der Weg an einem Seelein vorbei Richtung Schwander Unterwengen. Talwärts geht der Blick über imposante Nadelwälder. Bergwärts blühen auf den Alpwiesen der Gelbe Eisenhut und die Türkenbundlilie – weiter oben erhebt sich die Felskappe des Rotspitzes. Nun geht es weiter, dem Hang entlang. Die Landschaft wird feuchter, die Waldpartien werden ausgedünnter, Hangabrisse fördern dunkelbraune, torfige Erde zutage. Aus den Heidelbeeren ragen knorrige Fichten und Föhren – manche der Bäume sind bloss noch braune Gerippe. Teilweise wandert man auf Moorstegen, die vom Zivilschutz oder von der Armee gebaut wurden. Nach der Alp Loo führt ein Fahrweg Richtung Sattelpass. Hier weist eine Inschrift darauf hin, dass der Weg zwischen Loo und Sattelpass, mitsamt einer hübschen Brunnenanlage, im Zweiten Weltkrieg von Internierten aus Italien, Polen und Russland gebaut wurde. Nun steigt der Weg an, über Miesenegg nach Trogenegg, wo sich ein wunderbares Panorama bietet. Das Moorgebiet mutet hier teilweise schon fast Tundra-ähnlich an – nur noch vereinzelt vermögen sich in dieser harschen Landschaft mickrige Bäumchen zu halten. Auf einer Krete wandert man nun dem Ziel entgegen. Östlich ist etwas weiter unten der Schiessplatz Glaubenberg zu sehen. Ein letzter Schluck aus der Trinkflasche. Dann geht es abwärts – wer noch mag, geht über die Sewenegg, die anderen wählen das Strässchen über Schnabel Richtung Glaubenbergpass.

    Informazione

    Alpwirtschaft Glaubenbielen, 041 675 24 71

    Alpbeizli Sattelpass, 079 297 42 82

    Passhöchi Beizli, Glaubenberg, 079 242 60 47, glaubenbergbeizli.ch

    Berghotel Langis, 041 675 10 68, berghotellangis.ch

    Escursione Nr. 2167

    Pubblicato 2024 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

    Simon Koechlin

    Percorso dell'escursione

    Glaubenbielen
    0:00
    0:00
    Schwander Unterwengen
    0:25
    0:25
    Ror
    0:55
    0:30
    Loo
    1:35
    0:40
    Sattelpass
    2:00
    0:25
    restaurant
    Trogenegg
    2:50
    0:50
    Glaubenberg
    3:40
    0:50
    Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

    Proposte escursionistiche

    Aussicht auf das Seenland Obwalden Nr. 2168
    Turren • OW

    Aussicht auf das Seenland Obwalden

    Auf der Wanderung vom Höch Gumme zum Riebensädel liegen einem die Obwaldner Seen zu Füssen: Sarner- und Alpnachersee, der westliche Zipfel des Vierwaldstättersees sowie der Lungerersee. Diese Wanderung ist darum Obwalden und seinen Seen gewidmet. Sie verläuft ab Turren ob Lungern im Uhrzeigersinn und startet mit dem Aufstieg zum Höch Gumme. Über Wurzelwege durch Wald und auf Bergpfaden über Alpweiden geht es von der Bergstation der Turrenbahn hinauf zum Alpweiler Breitenfeld und weiter zum Bärghuis Schönbüel. Und schon bald ist der Höch Gumme über einen schmalen, nicht als offiziell markierten Zickzackweg erreicht. Vom Höch Gumme steigt der Weg über Arnifirst und Männli zur Rücken- und Dundelegg und weiter zur Alp Feldmoos ab – mit Blick auf Sarner- und Alpnachersee. Nach der Eiszeit bildeten deren Wasser einen einzigen langen See, der das ganze Sarneraatal bis nach Giswil bedeckte. Die Wildbäche jedoch wälzten ihr Geschiebe ins Wasser. So entstanden mit der Zeit zwei Seen. Auch der Lungerersee hatte nicht immer die gleiche Fläche. Von 1790 bis 1836 wurde er tiefergelegt, um 170 Hektar Land zu gewinnen, was 17 grossen Fussballfeldern entspricht. Nur 85 Jahre später jedoch wurde das Land wieder für die Stromgewinnung geflutet. Bewegt ist auch die Geschichte der Lungerer Tourismusdestination Turren. Einst war sie ein beliebtes Skigebiet, aber im Jahr 2013 standen die Anlagen still. Wie weiter, fragte man sich? Da schenkte ein Alpnacher Industrieller 2016 den Obwaldnerinnen und Obwaldnern eine neue Bahn samt Restaurant und Gästehaus – unter der Bedingung, die Anlagen rückzubauen und auf einen sanften Tourismus zu setzen. Auch diese Wanderung darf davon profitieren. Sie ändert auf der Alp Feldmoos die Richtung, erreicht auf Wald- und Alpstrassen die Alp Dundel und kehrt mit einem Gegenanstieg zur Bergstation der Turrenbahn zurück.
    Vom Bleikechopf ins Chessiloch Nr. 1376
    Sörenberg — Flühli LU • LU

    Vom Bleikechopf ins Chessiloch

    Ein Geräusch aus dem nahen Gebüsch, ein Gurren, Rollen, Reiben – Kullern nennt man den Gesang der Birkhähne, wie wir der Infotafel entnehmen. Wir sehen sie leider nicht: Die blauschwarzen Vögel mit den roten «Rosen» über den Augen und den aufgestellten weissen Schwanzfedern vollführen als Balztanz eindrückliche Flattersprünge. Aber auch so ist das Moorgebiet zwischen dem Dählebode und dem Bleikechopf sehens-, hörens- und riechenswert. Die Föhren sind durchsetzt mit silbergrauen Skulpturen aus Totholz, erfüllt mit Vogelgesängen und wohltuender Stille, es duftet nach feuchter Erde und Nadelholz. Wir sind von Sörenberg – immer mit grandioser Aussicht auf das Brienzer Rothorn und die Schrattenflue – bis zum Grat aufgestiegen. Hier öffnet sich der Blick nach Osten, auf die gesamte Alpenkette rund um den Titlis. Am Ende des Moorgebiets wartet der perfekte Picknickplatz: Wie auf einer Aussichtsplattform ist ein Holztisch mit Bänken platziert. Jetzt gehts runter in geheimnisvolle Chrachen: Nachdem wir den Rotbach beim Gitziloch überquert haben, gehen wir seinen Zuflüssen im Chessiloch weiter auf die Spur. Diese zehn Minuten Umweg pro Richtung lohnen sich. Von immer höheren Stufen schiesst das Wasser ins enge Tal hinunter. Zuhinterst das «Chessi»: Ein rund 60 Meter hohes Halbrund hat sich das Wasser aus dem Gestein gefressen. Sanft besprüht uns der Wasserfall, als wir ihn von der Hängebrücke aus bewundern. Zum Abschluss wartet ein anderes Wassererlebnis: die Kneippanlage Schwandalpweiher. Ein Genuss, die Füsse aus den Wanderschuhen zu befreien und über den Rundweg aus Tannzapfen, Steinen und gar Glasscherben zu gehen – man übersteht ihn unversehrt. Mittelpunkt der Anlage ist der glasklare, türkisfarbene Teich. Da lohnen sich die fünf Franken für den Eintritt allemal.
    Brienzer Rothorn Nr. 1124
    Glaubenbielen — Brienzer Rothorn • OW

    Brienzer Rothorn

    Vom Glaubenbielenpass, dem Ausgangspunkt der Wanderung, bis zum Höch Gumme gilt es, über 600 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Im ersten Teil des Abschnitts wandert man auf einem breiten Weg mit Blick in Richtung Sörenberg und die Bergkulisse. Weiter geht es über Alpweiden mit einer Passage im steilen Hang unterhalb eines Felsens. Auf dem Höch Gumme, der mit seinem 360° Panorama zum Verweilen einlädt, stösst man auf die Grenze zwischen den Kantonen Obwalden und Bern. Diese Grenze verläuft bis zum Brienzer Rothorn, wo die Kantone Luzern, Bern und Obwalden aufeinandertreffen. Der Weg von Höch Gumme zum Brienzer Rothorn verläuft jedoch keinesfalls eben: Nach einem kurzen Abstieg folgt eine Steigung zum Arnihaaggen, wobei man hier erneut knapp 200 Meter abwärts wandert und den Eiseesattel erreicht. Während des ganzen Abschnittes geniesst man einen tollen Ausblick auf den Brienzersee oder in Richtung Sörenberg. Nun beginnt der Endaufstieg zum Brienzer Rothorn. Auf dem Gipfel tummeln sich diejenigen, die den kurzen Weg von der Bahnstation zurückgelegt haben, um die Aussicht zu geniessen. Sehr zu empfehlen ist, die Rückreise mit der Brienzer Rothornbahn anzutreten. Die Zahnradbahn fährt direkt nach Brienz. Wer Glück hat, erwischt für die einstündige Talfahrt einen der traditionellen Dampfzüge, die zusammen mit den moderneren Dieselvarianten auf der Strecke verkehren. Danach kann man von Brienz aus mit dem Schiff nach Interlaken fahren, um den schönen Sommertag auf dem Wasser ausklingen zu lassen.
    Ums Brienzer Rothorn Nr. 0294
    Brienzer Rothorn • BE

    Ums Brienzer Rothorn

    Auf das Brienzer Rothorn gelangen Wanderer/innen mit der Dampfzahnradbahn von Brienz oder mit der Luftseilbahn von Sörenberg. Das Brienzer Rothorn ist der höchste Punkt des Kantons Luzern, auf ihm treffen die drei Kantone Bern, Luzern und Obwalden aufeinander. Nur wenige Schritte sind es sowohl von der Station Rothorn‑Kulm als auch von der Bergstation der Luftseilbahn zum höchsten Punkt. Die 360‑Grad‑Rundumsicht reicht von den Berner Alpen über das Mittelland bis zum Jura und zum Schwarzwald. Auch der Arnihaaggen braucht sich diesbezüglich nicht zu verstecken. Die Gratwanderung über diese spektakuläre Aussichtswarte ist ein Klassiker. Zunächst wandere man in einigen Kehren hinab zum Eiseesattel. Wer mag, kann für die ersten Abstiegsmeter auch den Weg durch die Tunnelgalerie wählen, die für den Wintertourismus erstellt worden ist. Beide Wege treffen am unteren Ausgang der Galerie wieder aufeinander. Vor dem Aufstieg auf den Arnihaaggen lohnt es sich, kurz ans Ufer des Eisees abzusteigen. Herrlich sind die Blicke über den Brienzersee und zu den Hochalpen gegenüber. Wanderer/innen können sich bis zur Aussichtskanzel Gibel an den Wegmarkierungen von Wanderland Schweiz orientieren, denn diese Route verläuft über ein Teilstück der Highlight‑Route Nr. 65, des Grenzpfads Napfbergland. Unterhalb des Wilerhorns ist der Wendepunkt der Rundwanderung erreicht. Geradeaus liegt der Brünigpass; ein gut ausgebauter Höhenweg führt über Chäseren zurück zum Eiseesattel. Der finale Anstieg zur Station Rothorn Kulm hat es dann nochmals in sich, er ist die letzte Anstrengung eines langen und aussichtsreichen Wandertages.

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