Atzmännig, Schutt — Lichtensteig • SG

Auf und ab im Tössbergland

Trotz seines markanten Reliefs wird das Tössbergland dem Mittelland zugeordnet. Dabei erschient es wie ein veritables Gebirge, zwar nicht sehr hoch, aber mit steilen Hügeln und ausgedehnten Graten. Erst gegen Ende der Alpenfaltung entstand das Tössbergland aus Nagelfluhgestein. Dieses tritt oft unter der dünnen Humusschicht hervor und bildet skurrile Formationen neben dem Wanderweg. So ist denn zu Beginn dieser Wanderung ein recht strenger Aufstieg zu meistern. Steile Pfade, hohe Tritte und der Nagelfluhuntergrund, der sich unter den Schuhsohlen streckenweise wie Kugellager anfühlt, fordern Schnauf und Schweiss. Es lohnt sich, zeitig zu starten oder einen nicht zu heissen Wandertag auszuwählen. Die Anstrengung ist es wert, denn die weiten Grate versprechen grenzenlose Sicht und unendlichen Himmel. Zu Beginn ist es wichtig, die Richtung Oberchamm einzuschlagen. Nach einer kühlen Waldpartie steigt der Wanderpfad hinauf zur Chrüzegg. So heisst das Bergrestaurant, aber auch der Gipfel. Bei einer Verzweigung kann man direkt zum Restaurant gehen, doch es lohnt sich, über die Chrüzegg zu wandern. Die Sicht über den halben Alpenbogen und zum Zürichsee ist fantastisch. Mit Blick zum Säntis und zu den Churfirsten leitet der Weg vom Restaurant Chrüzegg zum Alplisattel, dann steil hinunter nach Altschwil. Eine Hartbelagstrecke führt über Egg bis etwa Schwendi. Danach geht es wieder auf Wanderpfaden über Grünland und durch Wälder via Grueben allmählich hinab bis Lichtensteig. Schon von Weitem beeindruckt das malerische Bild des mittelalterlichen Städtchens. Wer Zeit hat, unternimmt noch einen Rundgang durch die Laubengänge und Gassen.

Informazione

Erreichbar ist Atzmännig, Schutt mit dem Bus ab Bahnhof Rüti ZH mit Umsteigen in Eschenbach SG.

Restaurant Atzmännig Lodge (mit Zimmern), 055 284 64 34, www.atzmaennig.ch
Berggasthaus Chrüzegg (mit Zimmern), 055 284 54 84, chruezegg.ch
Alpwirtschaft Schwämmli, Alplisattel, 071 983 32 71
Restaurant Freudenberg, Gruben, 071 988 81 20, www.gruben-krinau.ch

Escursione Nr. 1803

Pubblicato 2021 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Fredy Joss

Percorso dell'escursione

Atzmännig, Schutt
0:00
0:00
Oberchamm
0:54
0:54
Chrüzegg
1:35
0:41
Chrüzegg (Berggasthaus)
1:41
0:06
restaurant
accommodation
Alplisattel
2:08
0:27
restaurant
Egg
2:57
0:49
Schwendi
3:08
0:11
Grueben
3:24
0:16
restaurant
Egeten
3:36
0:12
Lichtensteig
3:58
0:22
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Surplomber la vallée de la Töss au Hörnli Nr. 1942
Steg — Bauma • ZH

Surplomber la vallée de la Töss au Hörnli

Cette randonnée jusqu’au célèbre lieu d’excursion du Hörnli, qui est un paradis de la luge en hiver et un point de rencontre des randonneurs et vététistes en été, démarre au cœur de l’Oberland zurichois. La topographie de l’itinéraire est facile à décrire: une montée raide et courte, un sommet, puis une longue descente en douceur. La randonnée n’en est pas moins diversifiée. Entre Gfell et Höchstock, vers le milieu de la randonnée, on parcourt un tronçon assez long sur un revêtement dur. À partir de Steg, la montée est ardue; le sommet se mérite. Mais on est déjà récompensé en chemin, car la vue sur les Alpes se fait plus grandiose et fascinante à chaque pas. La dernière partie jusqu’au sommet se fait sur un chemin de randonnée de montagne balisé blanc-rouge-blanc, bien qu’il ne présente pas de difficulté particulière. Au Hörnli, le panorama époustouflant à 360 degrés fait oublier tous les efforts. Après un café revigorant à la terrasse du restaurant ou un pique-nique tiré du sac, on entame la descente. Les personnes qui ne dévalent pas la pente jusqu’à Steg avec une trottinette louée à l’auberge de montagne suivront les panneaux en direction de Gfell. Le chemin bien aménagé passe par d’étroits sentiers parsemés de racines, puis rejoint la route goudronnée vers Gfell. On la quitte rarement jusqu’à Sternenberg, mais le trafic motorisé est limité. Le tronçon suivant traverse des prairies verdoyantes, des cerisiers et des pommiers en fleurs, puis débouche sur une forêt dense. Au début du chemin, des bûcherons étaient à l’œuvre pour l’élargir. Peu après, il rétrécit toutefois et se faufile dans la forêt pour descendre jusqu’à Bauma. Avant de prendre le train pour rentrer chez soi, il vaut la peine de faire un détour par le hall de gare historique de Bauma, qui abrite des vielles locomotives en parfait état.
In den St. Galler Ausläufern des Tössberglandes Nr. 1675
Wattwil — Libingen • SG

In den St. Galler Ausläufern des Tössberglandes

Auf einer riesigen Schwemmfläche verdichteten sich einst Kiesel und Sand zu Nagelfluhgestein, das in der späten Alpenbildung zum Tössbergland aufgefaltet wurde. Die Nagelfluh zeigt sich auf dieser Wanderung oft gleich unter den Schuhsohlen oder in Form von seltsamen Felsformationen. Ab Wattwil wandert man am ehemaligen Kloster St. Maria vorbei in die Höhe Richtung Chapf. Nach einer Waldpartie verliert sich der Weg im Grasland, doch bei einer Scheune oben wird er wieder deutlich. Nach dem Weiler Steintal steigt der Weg teilweise recht steil über Stämisegg zum Alplisattel. Richtung Unter Unterälpli geht es weiter auf dem Geoweg. Bei der Infotafel «Bergschlipf-Hügeli» sind zerborstene Nagelfluhpakete zu sehen, die auf einer Mergelschicht hangabwärts gerutscht sind und in der Landschaft grasbewachsene Hügelchen bilden. Von dieser Tafel zieht eine feine Wegspur über den Grasgrat bis zuvorderst auf den Chellenspitz. Hier bietet sich beste Sicht zum Säntis, zu den Churfirsten und zu den Glarner Alpen. An der vorderen Kante des Chellenspitzes wandert man abwärts zum Unter Unterälpli und nach Ober Loh. Danach führt der Wanderweg einige Strecken quer über Weideland. Kurz vor Libingen überrascht ein steiles Tobel, wo es bei Nässe auch rutschig werden kann.
Der Regelstein – Berg mit Weltcup-Geschichte Nr. 1787
Ricken SG — Ebnat-Kappel • SG

Der Regelstein – Berg mit Weltcup-Geschichte

Beim Regelstein von einem Berg zu sprechen, ist vermessen. Einer langgezogenen Kuppe gleich erhebt sich der grasbewachsene Hügel zwischen dem Toggenburg und dem Linthgebiet. Hier wurde vor gut vierzig Jahren Weltcup-Geschichte geschrieben. Am 2. Januar 1977 gewann der Schweizer Heini Hemmi den Weltcup-Riesenslalom, gefolgt von seinem Bruder Christian und dem Südtiroler Gustav Thöni. Über 30'000 Zuschauer verfolgten das Rennspektakel am Girlen, der Skipiste zwischen Regelstein und Ebnat-Kappel. Der Skibetrieb am Regelstein war beliebt, an schönen Wochenenden standen die Wintersportler Schlange, direkte Skizüge fuhren vom Unterland nach Ebnat-Kappel. Doch das Dorf liegt lediglich auf 600 Metern, Schneemangel machte den Betreibern zu schaffen. Mittlerweile sind die Anlagen abgebrochen und nach Südamerika verkauft. Dass der Regelstein aber durchaus ein Berg ist, merkt, wer ihn vom Ricken her besteigt. Steil und anstrengend ist der direkte Waldaufstieg, man kommt ordentlich ins Schnaufen. Lange Zeit ist von der Aussicht nicht viel zu sehen, erst kurz vor dem Gipfel tut sich der Blick auf. Dann aber ist das Panorama traumhaft und reicht von den Ostschweizer Bergen über die Linthebene bis zu den Glarner und den Zentralschweizer Alpen. Manch eine neugierige Kuh begleitet die Wanderer auf dem Weg nach Oberbächen, wo aus ihrer Milch würziger Käse gemacht wird. Probieren sollte man in der Alpwirtschaft auch einen «Schlorzi», die Toggenburger Spezialität schlechthin aus Dörrbirnen und Rahmguss. Im langen Abstieg über Unterbächen und Relis sind die Kalorien bis Ebnat-Kappel wieder verbrannt. Und der Weg durch lichten Wald und über lauschige Moore ist ein Genuss.
Über den Chopf auf den Hundsruggen Nr. 1056
Fischenthal — Wald (ZH) • ZH

Über den Chopf auf den Hundsruggen

Im Südosten des Kantons Zürich liegt eine abgeschiedene Hügel- und Bergregion mit unzähligen Tälern und Tobeln, urigen Wäldern und versteckten Wasserfällen. An den abgelegensten Bergen leben gar Gämsen, und am Himmel kreisen manchmal Adler. Das Zürcher Oberland bildet einen Kontrapunkt zum sonst so intensiv genutzten Land in einem geschäftigen Kanton. Und es ist wie geschaffen für Menschen, die für einen Tag in einer stillen, ursprünglichen und wenig begangenen Voralpenlandschaft auftanken möchten. Zudem ist die Wanderung von Fischenthal über den Hüttchopf nach Wald überaus abwechslungsreich. Der Aufstieg führt zunächst durch Wiesen, Weiden und einige Waldstücke, und mehr und mehr weitet sich der Blick über die hügelige Landschaft. Auf dem Kamm, der zum Hüttchopf führt, stehen einige mächtige Föhren, die von Wind und Wetter zu eindrücklichen Gestalten geformt wurden. Der Hüttchopf ist mit 1232 Metern eine der höchsten Erhebungen im Zürcher Oberland, und seine grasbewachsene Kuppe bietet eine Fernsicht, die vom Jura über den Alpenkamm bis zum Säntis reicht, während im Norden das Land allmählich bis zum Rhein abfällt. Auf der Alp Scheidegg gibt es das höchstgelegene Restaurant des Kantons Zürich, auf der Terrasse lässt sich wunderbar ein Zvieriteller oder eine Rösti geniessen - mit einem weiten Alpenblick als Beilage. Auf der Abstiegsroute ins Jonatal liegt dann der Hundsruggen mit einigen ursprünglichen Gehöften. Ein letzter Höhepunkt ist die Strecke der verträumten Jona entlang; sie führt durch ein wildromantisches Tälchen mit einem knorrigen Wald und einem Bach, der mal über eine Felskante springt, sich dann verträumt hin und her windet und später seine Wege vorbei an Kanälen und Wasserfassungen aus lange vergangenen Fabrikzeiten sucht.

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226T Rapperswil

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Tag

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