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Praktisch
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Weniger Versprechen, mehr Wahrheit

Grüne Versprechen verschwinden. Nicht weil Nachhaltigkeit aus der Mode gekommen ist, sondern weil ein neues EU-Gesetz Schluss macht mit dem, was Fachleute Greenwashing nennen. DAS WANDERN hat nachgeforscht, was das für Wanderinnen und Wanderer bedeutet – und woran man echte Nachhaltigkeit noch erkennt.
04.09.2026 • Text: Cira Riedel 
Stopp dem Wildwuchs: Neue EU-Regeln sollen selbst erfundenen Nachhaltigkeitlabels ein Ende setzen. © Istock

Wer in letzter Zeit durch einen Outdoorladen geschlendert ist, hat vielleicht etwas bemerkt: «Klimaneutral», «umweltfreundlich», «nachhaltig» – Begriffe, die noch vor Kurzem von jeder zweiten Jacke und jedem dritten Rucksack strahlten, verschwinden still von Etiketten und Webshops.

Das ist kein Rückschritt, sondern ein Wendepunkt. Ab diesem September gilt in der EU verbindlich die Richtlinie «Empowering Consumers for the Green Transition» – kurz Empco. Sie verbietet, was die Branche jahrelang praktiziert hat: Nachhaltigkeitsversprechen, die sich bei näherer Betrachtung zum Teil in Luft auflösen oder einfach schwierig einzuordnen sind. Für Konsumentinnen und Konsumenten klingt das nach guten Neuigkeiten – und das ist es auch. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

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